Nachdem die Mädels und Jungs der U19-Mannschaft des PostSV Landshut den zweiten Platz bei der Bezirk-Mannschaftsmeisterschaft belegten waren sie für die Bayerische Mannschaftsmeisterschaft in Syrgenstein im Regierungsbezirk Schwaben qualifiziert. Neben der U19 Meisterschaft fand zeitgleich die U15 Meisterschaft, bei der keine Mannschaft des PostSV am Start war. Für die U19 Meisterschaft hatten sich fünf Teams angemeldet, und zwar der TSV 1860 Ansbach, der TV Augsburg 1847, die SG TSV Haunstetten/TSV Gersthofen, der OSC München und das Team des PostSV Landshut. Der Bayerische Meister wurde im Gruppensystem ermittelt, d.h. jeder spielt gegen jeden, so musste jedes Team an diesem Tag vier Mannschaftsspiele bestreiten. In jedem Mannschaftspiele werden folgende Begegnungen ausgespielt; zwei Herrendoppel, 3 Herreneinzel, ein Damendoppel, ein Dameneinzel und ein gemischtes Doppel.
Die Postler wollten sich im Vergleich zum letzten Jahr mit Platz 4 auf alle Fälle verbessern und dies sollte mit der Verstärkung von Luka Nerovcic, der im Dezember vom TSV Neuhausen-Nymphenburg zum PostSV Landshut wechselte, um mit seinen langjährigen Freunden in einer Mannschaft zu spielen. Im Auftaktspiel ging es gleich gegen den TSV Ansbach und man konnte sich mit 5:3 behaupten, in dem die Jungs all ihre Spiele souverän gewonnen hatten. Die Mädels mussten leider ihr Spiel knapp abgeben. Im zweiten Spiel gegen den TV Augsburg waren die Mädels die Punktelieferanten, indem sie ihre Spiele klar für sich entschieden, sodass man erneut mit 5:3 als Sieger vom Platz ging. Leider hat sich in diesem Spiel Levi Mostert verletzt und konnte nur noch im Doppel eingesetzt werden.
Im 3. Spiel gegen die SG Haunstetten/TSV Gersthofen wollte man die Chance auf Platz nutzen, um sich für die Südost-Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Da man bei allen Begegnungen antreten muss, um ich disqualifiziert zu werden wurden vom Mannschaftsbetreuer Tobi Seeanner die beiden Verletzten Sebastian Badora, der bis dahin noch kein Spiel bestritten hat und Levi Mostert im 2. Doppel eingesetzt. So konnten durch die Umstellung alle Spiel bestritten werden. Spielentscheidend war für die Postler das Mixed, denn
das musste gewonnen werden, um ein Unentschieden zu erreichen. Zsofia Zambo und Thomas Birzer konnten sich im 3. Satz mit 21:19 durchsetzen und sicherten somit das 4:4.
Nach diesen drei Spielen war die Bayerische Vizemeisterschaft für die Landshuter bereits gesichert und es kam zum entscheidenden Spiel gegen den bisher ungeschlagenen Erstplatzierten OSC München. Das Spiel ging zwar klar mit 2:6 verloren aber die einzelnen Spiele waren nochmal hart umkämpft. So erspielte sich erstmals eine Jugendmannschaft nach den vielen 3.ten und 4.ten Plätzen in der Vergangenheit die Bayerische Vizemeisterschaft und ist somit für die Südostdeutsche Meisterschaft Ende
März in München qualifiziert. Hier ermitteln die Vertreter der Landesverbände Bayern, Baden Württemberg und Sachsen die Südostdeutschen Meister und die Besten zwei sind für die Deutsche qualifiziert.
Für den PostSV spielen Sophie Schluttenhofer, Zsofia Zambo, Luca Nerovcic, Levi Mostert, Sebastian Badora, Thomas Birzer, Florian Leitner und betreut wurde das Team von Tobias Seeanner.